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Das erste Depot?

Vorne weg möchte ich schon mal sagen, dass es sich bei meinem neuen Trade Republic Depot nicht um mein erstes Depot handelt. Vielmehr habe ich gefühlt jeden größeren deutschen Anbieter für Depots durchprobiert. Ich hatte ein Depot bei der comdirect, Consors, Flatex, OnVista, ING Diba und der DKB. Mittlerweile habe ich die meisten dieser Depots wieder geschlossen und betreibe aktiv nur noch zwei Depots. Mein erstes Depot bei der ING Diba, wo auch mein Hauptgirokonto liegt und mein zweites bei der DKB.

Warum bisher ING und DKB

Das ING Diba Depot ist mein bisher ältestes im Bestand und das ist vermutlich auch schon der Hauptgrund dafür, dass ich dieses Depot nach wie vor habe. Es war das erste Online Depot, welches mir von der Nutzeroberfläche gut gefallen hat und zudem war es von Anfang an seit dem ich an Board bin einfach Sparpläne für ETF`s oder Einzelaktien anzulegen. Was die Gebühren angeht ist die ING Diba gefühlt für mich relativ teuer, da die Kosten gerade bei größeren Transaktionen gut und gerne mal 59 € pro Kauf und Verkauf betragen können. Daher hatte ich mich nach einer kostengünstigen aber verlässlichen Zweitbank umgesehen und damals bin ich so auf die DKB gestoßen. Hier kann man schon für 10€ Trades bis zu einer Höhe von 10.000 € machen. Zudem wirkt die DKB auf mich als Kunden sehr verlässlich und ich fühle mich wohl damit, dass dort mein Geld liegt. Der größte Nachteil der DKB ist für mich als Kunden die Oberfläche des Online Bankings. Diese sieht leider echt so aus, als wäre sie aus den 80ern. Wenn die DKB die Oberfläche im Web und der Mobilen App einmal verbessern sollte, könnte sie im Gesamtpaket für mich mal zur Hauptbank werden. So ist es aber aktuell die ING Diba.

Warum noch ein Depot bei Trade Republic

Zum ersten mal mit Trade Republic in Kontakt gekommen bin ich auf der Invest 2019 in Stuttgart. Hier hat das Unternehmen recht groß aufgefahren und hatte einen riesigen Messestand. Überall war groß zu lesen, dass eine Revolution auf uns zukommt und es Käufe und Verkäufe von Aktien für nur einen € geben soll. Ich konnte das zuerst gar nicht glauben und habe vermutet, dass es sich um einen Scam Anbieter handelt, dem man lieber nicht sein Geld anvertrauen sollte. Nach der Messe habe ich mich nochmals Online informiert und bin auf die bekannten Unternehmen gestoßen, die hinter Trade Republic stehen und darauf, dass das Berliner Startup zwar nur wenige Mitarbeiter hat, jedoch eine deutsche Bankenlizenz und somit mein Geld bis zu einem Wert von 100.000 € abgesichert sei. Daher habe ich mich kurzer Hand dazu beschlossen das einmal selbst ausprobieren zu wollen und ein Depot eröffnet.

Trade Republic Webseite

Zu dem Zeitpunkt zu dem ich das Depot eröffnet hatte, ging dies nur über die Video Identifikation am Smartphone. Mittlerweile ist dies auch im Web möglich. Die Video Identifikation ging schnell von statten und war in 5 – 10 min erledigt. Daraufhin konnte ich auch schon die erste Einzahlung auf das Konto vornehmen.

Die geringen Gebühren geben mir als Privatanleger die Chance auch mal für weniger Geld neue Unternehmensanteile zu kaufen, ohne dass meine möglichen Gewinne direkt von den hohen Gebühren verschlungen werden. Daher nutze ich Trade Republic sehr gerne dafür auch mal für wenige hundert Euro eine kleine Position zu eröffnen und dann erst etwas mehr Geld nach zu investieren, wenn ich den Verlauf des Papiers aktiv mitverfolgt habe und das Gefühl sich bestätigt hat, dass ich diese Aktie für viele Jahre halten möchte.

Mittlerweile habe ich schon einige Käufe in meinem öffentlichen Trade Republic Depot getätigt. Lest euch gerne mal meinen Depot Eintrag durch, falls euch das genauer interessieren sollte.

Fazit

Abschließend muss ich sagen, dass ich bisher super zufrieden mit dem Depot von Trade Republic bin. Das hier soll keine Werbung für das Depot sein, da ich von Trade Republic nicht gesponsort werde (leider 😅). Die App ist von der Nutzungserfahrung her super und die Käufe können schnell und einfach getätigt werden. Auch sind die Preise der jeweiligen Aktien sehr nach an denen vom Tradegate und somit zahlt man nicht zu viel für seine Käufe. Soweit ich das verstanden habe, finanziert sich Trade Republic dadurch, dass Sie pro Trade von anderen Banken oder Zahlungsdienstleistern bezuschusst werden. Für mich als Kunden ist das vollkommen in Ordnung, da ich so die gleiche Leistung wie bei anderen Banken erhalte und dafür weniger Zahlen muss. Einzig werden meine Aktien nicht im Namensregister vermerkt, sodass ich nicht zu den Hauptversammlungen der jeweiligen Unternehmen eingeladen werde. Wenn ich da aber unbedingt hin möchte, kaufe ich mir noch ein paar Stück bei einem anderen Broker.

Am Anfang hatte Trade Republic noch die Einschränkung, dass Dividenden über 15 € eine Gebühr gekostet haben. Seit einigen Wochen erheben Sie diese aber auch nicht mehr und somit macht es meiner Meinung nach nun auch Sinn für Privatanleger mit der Dividendenstrategie sich mit diesem Depot zu beschäftigen. In einem der nächsten Post´s werde ich noch etwas zu den neuen ETF Sparplänen bei Trade Repbulic schreiben. Falls euch das interessieren sollte, könnt ihr euch gerne für den Newsletter anmelden.

Ansonsten an alle die bis hierhin durchgehalten haben, vielen Dank fürs aufmerksame Lesen und bis bald! 👋

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Kategorien: Finanzen

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